Kategorie: Brandschutz

Deutschland im Dämmfieber: Für die Energiewende werden Millionen älterer Häuser mit Styropor verkleidet. Doch wie sinnvoll ist Deutschlands beliebtester Dämmstoff wirklich? Der schwerste Vorwurf: Styropor soll ein Brandbeschleuniger sein.
Im Rahmen der Harmonisierung der europäischen Normen für Bauprodukte werden über kurz oder lang auch die nationalen Prüfverfahren für das Brandverhalten von Baustoffen abgelöst. Im Zentrum der neuen Methode steht der SBI-Test. mehr
Voraussetzung für den Einsatz von Wärmedämmverbundsystemen an Gebäuden zwischen 7 und 22 Metern Höhe ist die Klassifizierung des Gesamtsystems als schwer entflammbar. In Deutschland entspricht das der Baustoffklasse B1. mehr
Die besondere Ausgestaltung von Stürzen bei Fenstern und Türen soll bei einem WDVS auf Basis von Polystyrol mit einer Dämmstoffdicke von mehr als 100 Millimetern verhindern, dass sich der Brand über die Fassade nach oben ausbreitet mehr
Zuständig für die Beurteilung des Brandverhaltens von Baustoffen und Fassadenbekleidungen ist in Deutschland das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBT). Es erteilt auch Zulassungen für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS). mehr
Zuständig für Brandschutzvorschriften im Gebäudebereich sind die Länder. In der Regel liegt dort die Verantwortung in den Bauministerien. Die Bauminister der Länder haben sich auf der Bauministerkonferenz mit dem Thema Brandschutz bei WDVS beschäftigt. mehr
Polystyrol sei in puncto Brandschutz nicht generell problematisch, erklärte Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands gegenüber dem Online-Magazin EnBauSa.de. Entscheidend sei die Dicke des Dämmstoffs. mehr