Dämmstoff purenotherm erhält allgemeine Bauzulassung

05. November 2014

Rechtzeitig zur internationalen Fachmesse Bau in München wurde dem Dämmstoffhersteller Puren jetzt nach mehrjährigen Untersuchungen und Prüfungen die „Allgemeine Zulassung für Wärmedämmverbundsysteme“ für seinen Dämmstoff purenotherm erteilt. 

Purenotherm besteht wie alle anderen Dämmstoffe von puren aus dem Hochleistungsdämmstoff Polyurethan (PUR/PIR) und verfügt damit über einen sehr guten Wärmedämmwert. Ab 120 mm Dämmstoffstärke liegt der Lambda-Wert bereits bei 0,026 W/mK. Bei der Befestigung der Dämmplatten im Neubau kann laut Hersteller auf Dübel verzichtet werden. Es genügt, purenotherm mit dem vom WDV-Systemhersteller vorgeschriebenen Klebesystem zu befestigen.

Das spart dem Verarbeiter Zeit und dem Bauherren Geld. Als monolithischer Dämmstoff ohne Zusatz-Schichten bietet purenotherm zudem weitere Verarbeitungsvorteile, und so können - falls je nach Untergrundbeschaffenheit bei der Sanierung erforderlich - Dübel einfach mittels passender purenotherm Rondelle im Dämmstoff "versenkt" werden. Somit können Wärmebrücken und etwaige Dübelabzeichnungen an der Putzoberfläche vom Ansatz vermieden werden.

purenotherm bleibt in einem Dauer-Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius formstabil und zeigt als hochwertiger Dämmstoff keinerlei thermoplastisches Verhalten und somit eine hohe Dimensionsstabilität. Während der Verarbeitung muss das Gerüst nicht abgehängt oder verschattet werden. Dank der guten Temperaturbeständigkeit ergibt sich auch eine große Sicherheit beim Einsatz extrem dunkler Putze und Farben, was wiederum die planerische Gestaltungsfreiheit deutlich erhöht.

Auch in Sachen Brandschutz können Wärmedämmverbundsysteme aus purenotherm laut Hersteller Puren überzeugen: Der Dämmstoff schmilzt nicht, glimmt nicht und tropft nicht brennend ab. Dagegen karbonisiert die Oberfläche bei Flammeneinwirkung ähnlich wie bei Massivholz, stoppt die Sauerstoffzufuhr und damit den Brand. Im Falle eines Fassadenbrandes ist die Brandausweitung minimal, was zum Schutz von Gebäuden und Bewohnern beiträgt.

Umfangreiche Testreihen haben dies sowohl bei genormten Originalbrandtests als auch bei Versuchen an "echten" Häuser-Fassaden mehrfach bestätigt. Somit lag es für das DIBt nahe, bereits vor einiger Zeit die Zulassung von purenotherm als sogenannten Brandschutzriegel für Vollwärmeschutz-Fassadensysteme aus Polystyrol für Dämmstoffstärken von 100 bis 300 Millimetern zu bestätigen.

Auch international erhält das Thema Brandschutzriegel zunehmend Aufmerksamkeit: So sind aktuell in der Schweiz Planungen in Gange, im Laufe des Jahres 2015 ebenfalls eine Pflicht für Brandschutzriegel einzuführen; dies sogar im Vergleich zu deutschen Vorschriften in noch verschärfter Form. Geplant ist, zwischen jeder Geschossebene Brandriegel vorzusehen. Aber auch die deutsche Innenministerkonferenz denkt derzeit über eine Verschärfung des Brandschutzes nach. Hier wird beispielsweise über mögliche Brandquellen diskutiert, die außen an Fassaden entstehen können (Müllcontainer, Sperrgut, Umzugsmobiliar etc.). 

 

Quelle: Puren

 

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