Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen online berechnen

Die Deutsche Energie-Agentur Dena hat ein Internettool entwickelt, mit dem Architekten und Energieberater die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen in Ein- und Zweifamilienhäusern berechnen können. Das Angebot ist kostenfrei.Das Onlinetool soll Energieberater in individuellen Kundengesprächen und bei konkreten Sanierungsvorhaben unterstützen. Es stellt für Bauherren sowohl die Sanierungskosten für die Instandsetzung als auch die energieeffizienzbedingten Mehrkosten dar. Letztere werden dann mit der prognostizierten Energiekosteneinsparung verglichen. Das Tool berücksichtigt dabei auch Vorteile aus einer Förderung, wie etwa einen Tilgungszuschuss aus einem KfW-Kredit. Die Experten können so darlegen, ob sich die angedachten Investitionen in energetische Sanierungsmaßnahmen rechnen und erleichtern den Hauseigentümern die Entscheidungsfindung.

Bei der Berechnung helfen voreingestellte, wissenschaftlich fundierte Kostendaten für Energiesparmaßnahmen, die bei Bedarf verändert werden können. Gleichzeitig werden die laufenden Kosten im Betrieb des Gebäudes für Heizenergie und Instandhaltung zum Vergleich herangezogen. Das Onlinetool berücksichtigt noch weitere Faktoren, die für die Wirtschaftlichkeitsberechnung relevant sind, beispielsweise Betrachtungszeitraum, Inflation, Kalkulationszins und Energiepreissteigerung.

Die Online-Arbeitshilfe berechnet sowohl verschiedene Einzelmaßnahmen, als auch komplette Sanierungspakete. Somit können verschiedene Sanierungsvarianten miteinander verglichen werden. Die Anwender können die Resultate für eine erneute Betrachtung zu einem späteren Zeitpunkt online speichern oder als PDF-Datei ausdrucken.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung per Onlinetool lässt sich in andere Internetseiten einbinden und ist für diese Zwecke bei der dena käuflich zu erwerben. Interessierte können eine Mail schicken an expertenservice@dena.de.

Quelle: Dena

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2 Kommentare zu „Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen online berechnen“

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  • Stephan

    13. Juni 2014 (16:32)

    Hallo liebes und sehr verehrtes ENBAUSA-Team,
    mein Name ist Stephan Günther von energieheld. Wir sitzen thematisch ja ziemlich im gleichem Boot.

    Mit Interesse habe ich gerade diesen Beitrag gelesen (und den Artikel zum „FAZ-Eigentor“ – sehr gut). Schön, dass die Dena dieses Tool hat. Wir haben auch ein eigenes Berechnungstool entwickelt. Ich hoffe es ist ok, wenn ich kurz den Link hier lasse:
    http://www.energieheld.de/energiecheck/starten

    Unsere Erfahrung ist bisher die, dass die größte Motivation zur energetischen Sanierung immer noch der wirtschaftliche Aspekt bleibt. Die finanzielle Amortisation ist und bleibt eines der wichtigsten Faktoren. Erst dann kommt für viele Interessierte die Verringerung der CO2-Emissionen. Mal gucken was das aktuell für die Solarbranche bedeutet… Stichwort „Sonnensteuer“!

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  • Heribert

    2. September 2014 (15:53)

    Ich stimme Stephan zu, dass die größte Motivation auf jeden Fall die Amortisation ist. Hier ist ein weiterer Sanierungsrechner, der die Kosten und die Ersparnisse bei der Dämmung, dem Austausch von Fenstern, einer neuen Heizung und eine Solaranlage vernünftig gegenüberstellt: https://wdvs.enbausa.de/nachrichten/wirtschaftlichkeit-energetischer-sanierungen-online-berechnen.html

    Ich freue mich hier auf den Erfahrungsaustausch!

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