Saarland fördert Wärmedämmung durch Kommunen

22. Juni 2015

Das Saarland hat Ende Mai das Förderprogramm "ZEP kommunal" neu aufgelegt.  Im Fokus der Förderung für Kommunen und öffentliche Einrichtungen steht die energieeinsparende Wärmedämmung, auch mit ökologischen Materialien.

"Mit der neuen Richtlinie für das ZEP kommunal wollen wir besonders innovative Ansätze und Lösungen fördern, die auch über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Ich verspreche mir davon eine Signalwirkung auf andere kommunale Entscheidungsträger", sagte die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Für den Förderzeitraum bis 2020 steht ein Volumen von 18 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden dem Ministerium zufolge voraussichtlich Investitionen von mehr als 60 Millionen Euro angestoßen.

ZEP kommunal unterstützt Vorhaben zur Reduktion der CO2-Emissionen in kommunalen Gebietskörperschaften und Kirchengemeinden. Im Mittelpunkt stehen die Energieeinsparung, die Energieeffizienz sowie die Nutzung Erneuerbarer Energien. Im Fokus der Förderung stehe dabei die energieeinsparende Wärmedämmung, heißt es. Außerdem kommen beispielsweise gasbetriebene Wärmepumpen, effiziente Kälte- und Klimaanlagen, Blockheizkraftwerke oder thermische Solarkollektoren in Frage.

Ein zusätzlicher Ansatzpunkt sind kommunale Nah- und Fernwärmenetze sowie organisatorische Lösungen für eine dezentrale Energieversorgung. "In die neuen Richtlinien sind unsere Erfahrungen der letzten Jahre ebenso eingeflossen wie das aktuelle Förderangebot auf Bundesebene", so die Ministerin.

Mit über 80 Prozent der Förderanträge und der Fördersumme machte die Wärmedämmung bereits in der abgelaufenen Förderperiode den größten Anteil der Projekte aus, berichtet das Wirtschaftsministerium. Dies sei keine Überraschung, da im Wärmesektor rund 40 Prozent der CO2-Emissionen anfallen. 

Mit Anforderungen von etwa 15 Prozent über den Standards der aktuellen Energieeinspar-Verordnung und einem Förderanteil von weiterhin rund 40 Prozent soll auch künftig ein ausreichender Anreiz für die Kommunen bestehen, mehr in Dämmung zu investieren. Ziel sei es, auf Dauer von einer stärkeren Reduzierung des Verbrauchs zu profitieren.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland

 

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