BWAG startet energetisches Vorzeigeprojekt in Bochum

Gropius Terrassen Bochum - Gesamtansicht
Gropius Terrassen Bochum – Gesamtansicht. © KWG Kommunale Wohnen AG
11. April 2014
Gropius Terrassen Bochum - Gesamtansicht
Gropius Terrassen Bochum – Gesamtansicht. © KWG Kommunale Wohnen AG

Die Barmer Wohnungsbau AG (BWAG) hat mit der Großsanierung der Gropius Terrassen in Bochum begonnen. Nach derzeitigen Planungen werden sich die Investitionskosten für das Großprojekt auf etwa acht Millionen Euro belaufen.

Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wird die Wohnsiedlung moderne energetische Standards aufweisen. Alle zurzeit leer stehenden Wohnungen werden saniert. Dies betrifft etwa die Hälfte aller Wohneinheiten. Ziel ist es, die Wohnqualität und das Umfeld entscheidend aufzuwerten während die finanzielle Mehrbelastungen für Mieter weitestgehend vermieden werden sollen.

Nebenkosten haben sich auch in Bochum vielerorts zu einer zweiten Miete entwickelt. Gleichzeitig steigen die Kosten für Strom und Gas und werden für Mieter zu einer immer größeren Belastung. Dabei lassen sich mit gut geplanten und professionell durchgeführten Sanierungen Energieeinsparungen von 40 bis 75 Prozent erreichen. Davon profitieren Mieter und Vermieter gleichermäßen, denn die Maßnahmen steigern den Wert der Immobilie und werten das Wohnumfeld für die Mieter auf. Auch der Umweltschutz steht im Mittelpunkt. Immerhin verursachen Gebäude direkt und indirekt rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs.

Die öffentlich geförderte Wohnsiedlung Gropius Terrassen mit einer Wohnfläche von rund 20.000 m² wurde aus einer Insolvenzmasse heraus erworben. Entsprechend wurden die Gebäude vor Besitzübergang über viele Jahre vernachlässigt und runtergewirtschaftet. Das soll sich nun ändern. Die BWAG legt seit Jahren einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Pflege, Modernisierung und Weiterentwicklung ihrer Wohngebäude und -siedlungen. Dabei orientieren sich die Modernisierungsmaßnahmen unter Einbeziehung ressourcen- und energiesparender Kriterien an modernen umwelttechnischen Standards.

Bei dem Großprojekt soll neben einer Erneuerung und Dämmung der Dachflächen die komplette Fassade mit einem modernen Wärmedämm-Verbundsystem versehen werden. Darüber hinaus werden die Kellerdecken gedämmt. Alle Fenster sollen ausgetauscht und durch dem Stand der Technik entsprechende Fensteranlagen ersetzt werden. Parallel sollen wärmegedämmte Haustüren eingebaut und die Aufzugsanlagen modernisiert werden. Hinzu kommt der Anstrich des Treppenhauses und das neue Farbkonzept für die Fassade.

Mit den Modernisierungsarbeiten wird an den Häusern Camillo-Sitte-Weg 2-14 ab Mitte April begonnen. Die weiteren Gebäude folgen im Anschluss. Das Projekt ist in zwei Bauabschnitte unterteilt und wird bis Ende 2015 fertiggestellt. Um die Belastung der Mieterinnen und Mieter während der Durchführung der Sanierungsarbeiten so gering wie möglich zu halten, wurde das Projekt in zwei Bauabschnitte unterteilt. In 2014 werden die Gebäude Camillo-Sitte-Weg 1-13, 2-4 und Gropiusweg 2-4 saniert. In 2015 folgen die verbliebenen Gebäude.

 

Quelle: KWG Kommunale Wohnen AG

 

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