Ronny Meyer

So leben wir in der Zukunft

Ronny Meyer, 01. November 2016

Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen eher persönlichen Beitrag. Seit Mitte September bin ich mit meinem Info-Programm „So leben wir in der Zukunft“ unterwegs. Zehn Info-Abende gab es inzwischen, elf weitere folgen jetzt im November (Termine und kostenlose Platzkarten: www.modernisierungsoffensive.com).

Rund um die eher sperrigen Themen „Klimaschutz“ und „Energieeffizienz“ ist inzwischen ein unterhaltsam-informatives Abend-Programm entstanden.
Ganz im Stile einer TV-Late-Night-Show wechseln sich Experten-Interviews und Kurzfilme ab und zum Schluss knöpfen wir uns Abend für Abend das weite Feld der Fördermittel vor: Ein 10-Euro-Schein ist greifbar, 30.000 Euro als Zuschuss sind schon fast unglaubwürdig. Bleiben deshalb die Fördermittel wie Blei in den Regalen der KfW-Förderbank liegen? Die Antwort kann vorweggenommen werden: Wer hochwertig baut, bekommt satte Zuschüsse vom Staat. So wird Energieeffizienz bezahlbar. Nach wie vor gilt: An den Heizkosten sparen, nicht an den Baukosten.

Getreu dem Motto „Dem Pfusch keinen Tusch“ wird auch gerockt. Textprobe: „Zwischen die Sparren kommt ne dicke Dämmung rein / darunter kommt ne Folie, das muss so sein / Über’m Folienstoß und am Rand zur Wand / kommt zur Sicherheit ein Spezialklebeband / Und dann machen wir einen Luftdichtheitstest / damit das Dach in Zukunft keine Wärme mehr durchlässt.“

Seit einigen Tagen ist übrigens unser neuer VideoClip DEIN HAUS MEIN HAUS auf YouTube zu sehen, der auch jeweils zum Beginn unserer Info-Abende gezeigt wird: „Ich hab' coole Module und ne Wand aus Glas, ich zapf die Sonne an, brauch' nie mehr Gas.“  Mit Photovoltaik und Batteriespeicher ist nämlich unsere Energieunabhängigkeit keine Zukunftsmusik mehr, sondern der Sound der Gegenwart.

Insgesamt zeichnet sich schon jetzt zur Tour-Halbzeit ab, dass das Thema „Energieeffizient und altersgerecht wohnen“ bei vielen Menschen ganz oben auf der privaten Agenda steht. Es scheint sogar, als habe nahezu jeder eine ganze Reihe von Fragen und zugleich bemerkenswerte Visionen dazu. Deutlich mehr als ich zum Beginn der Tour dachte. Es entsteht der Eindruck, dass wir aktuell in einer Zeit leben, in der sich vor allem die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge, denen ich übrigens auch angehöre, zunehmend überlegen, wie man in Zukunft wohnen und leben möchte.

Der sachliche, rationale Teil ist mit den Begriffen „energieeffizient“, „barrierefrei“ und „komfortabel“ schnell beschrieben. Dann gibt es noch den emotionalen Bereich: Die Frage nach der passenden Wohnform, etwa wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir sind noch einige Jahrzehnte fit und wenn ich an die Gesprächsrunden nach den Info-Abenden denke, fällt mir eine selten erlebte Kreativität auf.

Neben der „Wir-sind-noch-lange-nicht-alt-WG“ und dem Mehrgenerationen-Haus überlegen offenbar viele von uns, ob es noch eine „irgendwie andere“ Wohnform geben muss: Vom komfortablen Mehrfamilienhaus mit allerlei Serviceleistungen bis zum umgebauten Bauernhof – von der alten Fabrik, die man gemeinsam modernisiert, bis zur Wohnsiedlung, die aus mobilen Wohn-Modulen besteht, so dass man nach der Devise „heute hier, morgen dort“ leben kann.

Nahezu alle Wohn-Visionen haben eines gemeinsam: Jeder braucht seinen individuellen Rückzugsraum, möchte aber zugleich Teil einer harmonischen Gruppe sein. Unlösbar? Vermutlich nicht, wenn man frühzeitig darüber miteinander in den Dialog tritt. Gelegenheit dazu gibt es jetzt bei den Info-Abenden im zweiten Teil unserer Tour noch bis zum 24. November 2016. Hierzu lade ich Sie ganz herzlich ein. Oder diskutieren Sie einfach hier im Blog mit – ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

Herzlichst, Ihr Ronny Meyer

 

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