Ronny Meyer

Handeln, nicht klagen

Ronny Meyer, 08. März 2017

Wer jetzt saniert, bekommt Überblick Beratung, Zuschuss und günstige Kredite – so einfach und so umfassend wie noch nie!
Unser Gebäudebestand ist in die Jahre gekommen. Fassaden, an denen der Putz bröckelt, Fenster, die trotz intakter Optik technisch veraltet sind, Heizungen, die über 30 Jahre alt sind und entsprechend ineffizient heizen. Alles keine Seltenheit. Bei manchen Uralt-Dächern hat man schon gehandelt: Wenn‘s reinregnet, fällt das schnell auf und man wird schnell aktiv. Wärme, die rauszieht, fällt dagegen nur einmal im Jahr kurz auf: Beim Blick auf die Heizkostenabrechnung. Für den Rest des Jahres handeln immer noch viel zu viele nach der Devise: Aus den Augen, aus dem Sinn. Dabei ist, vorsichtig geschätzt, jedes zweite Haus ein Sanierungsfall, zumindest in Sachen Energiebedarf. Rund 10 Millionen Wohnhäuser deutschlandweit.


Auf der anderen Seite haben wir beste Planer, Handwerker und bautechnische Lösungen, ausgereift bis ins kleinste Detail. Wir könnten unsere Wohngebäude zur Komfortzone modernisieren, regenerativ beheizt, zukunftssicher, barrierefrei, behaglich und gesund. Über alledem schwebt zudem noch eine Wolke aus mehr als 6.000 Förderprogrammen. Bis zu 30.000 Euro gibt es beispielsweise pro Wohneinheit „geschenkt“, wenn das Haus zum optimierten Energiesparer wird. Auch für die altersgerechte Sanierung gibt es eine finanzielle Hilfe von der öffentlichen Hand. Deutschland ist Baufinanzierungs-Schlaraffenland.


Besser noch: Wer beim 6.000-Programme-Angebot die Übersicht verliert, findet unter www.foerderdata.de innerhalb weniger Minuten sein individuelles Förderpaket. Alles kein Problem. Und der bisher mühsame Weg durch den bürokratischen Fördermittel-Dschungel ist – zumindest zum Teil – jetzt einfacher. Die KfW-Förderbank bietet hierfür unter www.kfw.de/zuschussportal  eine „einfache und schnelle Antragstellung und Abwicklung“. WUN.DER.BAR!


Um bei dem Bild mit der Wolke zu bleiben: Einem warmen Regen aus finanziellen Zuschüssen steht nichts im Weg. Energieberater zur Gebäudebewertung und Fördermittelbeantragung stehen, nach Postleitzahlen gelistet, unter www.energie-effizienz-experten.de. Wem das immer noch zu kompliziert ist, der ruft einfach die Hotline der Info-Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ an: 0180 0115 000. Nach dem Motto „Erst telefonieren, dann modernisieren“ bekommt der interessierte Sanierer strategisch durchdacht die einzelnen Schritte zur fördermittelfinanzierten Modernisierung genannt. Einfacher geht‘s nicht.


Dennoch stelle ich mir die eine Frage: Wenn die Randbedingungen so optimal sind, warum zögern immer noch so viele Hauseigentümer mit der Modernisierung ihres Hauses? Warum entscheidet sie sich lieber für hohe Heizkosten anstatt – unterm Strich – für weniger Investition in einer behaglichen Immobilie zu leben? Allein schon der Gedanke, sich in einem unsanierten Altbau mit dicken Socken und Rollkragenpullover durch den Winter zu frösteln, ist das Gegenteil von Behaglichkeit. Klüger ist es, mit einem modernisierten Gebäude die Lebensqualität zu steigern.


Lassen Sie uns jetzt gemeinsam und entschlossen das Thema energetische Gebäudemodernisierung anpacken. Falls Sie hohe Heizkosten haben, aber dennoch vor einer Gebäudemodernisierung zurückschrecken, können Sie mir gern den Grund dafür nennen (Email senden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Vielleicht ist die Lösung ganz einfach. Man muss sich nur mal drüber austauschen. Also dann: Das Angebot steht.

 

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