Dämmung

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  • Dicker verheißt besser zu sein – zumindest bei der Fassadendämmung. Ganz klar: Je mehr Dämmstoff das Gebäude einpackt, desto mehr Energie bleibt drinnen. Und prinzipiell ist der Ansatz logisch: Je dicker die Hülle, desto besser. Viel Dämmung spart viel Energie, drückt die Heizkosten und ist gut für das Klima. Dass dabei mitunter die Dämmschicht mächtiger ausfällt als das tragende Mauerwerk darunter – das ist ein Kollateraleffekt. mehr

    Können Sie Worte wie "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit" noch hören? Vielen kommen sie schon zu den Ohren raus, zugleich hat dieses unendlich wichtige Thema in den Wochen des Wahlkampfs kaum eine Rolle gespielt. Um so mehr: Schön, dass Sie angefangen haben, diesen Beitrag zu lesen. mehr
    Es gibt kaum ein Prädikat, das im Wohnungsbau so oft verwendet wird wie der Begriff „behaglich“. Fast kein Bauträger wie auch Hersteller verzichtet darauf, in seiner Kommunikation auf den Beitrag seiner Bauweise beziehungsweise Bauprodukte zur Wohnbehaglichkeit hinzuweisen. Aber was wird darunter eigentlich verstanden? mehr
  • Wenn es in Häusern schimmelt, kann das viele Ursachen haben – eine aber nicht: die Dämmung! Am 20.06.2016 wühlte die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift „Schimmel im Haus – Deutschland ist dicht“ ihre Leserschaft auf: mehr
    Die oft klugen und auch für Laien nachvollziehbaren Kommentare und Antworten von Bauprofis auf Pressemeldungen, in denen die so genannten Dämmkritiker mit ihren meist absurden Ansichten und „Erkenntnissen“ zitiert werden, mehr
    Der Konformismus ist wieder da – und war doch nie richtig weg. Zumindest nicht beim Bauen, wo der mittelkörnige Kratzputz schon immer das Maß der Dinge darstellt. Dabei bieten Putze eine faszinierende Vielfalt an Oberflächen und Strukturen, an Haptiken sowie optischen Überraschungen. Und all dies widerspricht nicht der Wärmedämmung darunter. mehr
  • Aus alt wird neu: Warum die Baukultur durch das Upgrade des Baubestandes gewinnen kann. Und welche Rolle dabei die Hülle samt Dämmung spielt. mehr
    Heute beginnt die UN-Klimakonferenz in Paris. Schon jetzt ist klar: Es wird ein hartes Ringen ums Klima. Unsere Botschaft hier im Blog lautet nach wie vor: Mit der energetischen Modernisierung unserer Gebäude können wir die CO2-Emissionen deutlich senken und erheblich zum Klimaschutz beitragen. Dieses mal möchte ich hierzu aber nichts schreiben, sondern auf den Song „Wüstenplanet“ hinweisen, den ich zusammen mit einigen Handwerkern aufgenommen habe. Diese Handwerkerhymne für den Klimaschutz kann man sich zum Beispiel hier  anschauen: [embed]https://www.youtube.com/watch?v=OAJolbWl3xk[/embed] Vielleicht ein ergänzender Gedanke: Ich rate dringend davon ab, unsere weltweit geschätzten Erfolge beim Energiesparen und der damit verbundenen Reduzierung von Treibhausgasen immer wieder in Frage zu stellen. Ganz im Gegenteil: Die Zukunft liegt zweifelsfrei im gut gedämmten EnergiePLUShaus mit dem Anzapfen der Sonne. Jeder einzelne kann seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Vielleicht finden wir noch etwas mehr Zuhörer, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, diesen Song auf Facebook „liken“ und „teilen“ – es ist nur einen Klick entfernt: https://www.facebook.com/modernisierungsoffensive/ Einen Versuch ist es wert.
    „Billiges Öl dämpft Lust auf Sanierung“ titelte Journalist Richard Haimann Anfang September in der „Welt“. Tatsächlich stellt sich nach dem Lesen eine gewisse Unlust ein. Nicht, weil der Heizölpreis vom unverschämt hohen, viele Menschen extrem belastenden Preis von fast einem Euro pro Liter auf „bodenlose“ 60 Cent gefallen ist und sich damit Energiesparen angeblich nicht mehr lohnen würde. Sondern, weil Haimann – wie schon in all seinen dämmkritischen Artikel zuvor – Unwahrheiten auftischt, Wissenswertes auslässt und Zusammenhänge verwischt. Im Klartext: Ich habe eigentlich keine Lust mehr, solche Artikel Jahr für Jahr lesen zu müssen. mehr
  • Mitte Juni dieses Jahres hat Papst Franziskus im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris eine Enzyklika („ermahnendes Rundschreiben“) veröffentlicht, in der er den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Erde verurteilt und zur Umkehr auffordert. mehr
    Das Wichtigste vorneweg: Das Ende der seit Jahren anhaltenden Negativ-Presse zum Thema „Dämmung“ ist offenbar eingeläutet. Der bisher eher dämmkritische WELT-Redakteur Michael Fabricius hat erkannt, dass Pauschalaussagen gegen die Dämmung wenig bis keine Substanz haben und am 10. April 2015 in seinem Beitrag „Ölpreis-Absturz macht Wärmedämmung absurd“ mit einem der größten Energiespar-Irrtümer aufgeräumt: Dass Dämmung generell unwirtschaftlich sei. Richtig ist, dass sich eine Wärmedämmung nur dann nicht rechnet, wenn Heizöl und Gas immer billiger werden. So kommt Fabricius in der WELT zum Ergebnis, dass sich eine Fassadendämmung ab einem Heizölpreis unter 70 Cent pro Liter nicht lohnt. Ist der Preis höher, lohnt sie sich aber sehr wohl. mehr