Mit Designelementen lassen sich WDVS-Fassaden stilsicher gestalten

Fassadenelemente formen Ecke
Die Fassadenelemente werden aufgeklebt und dann gestrichen. © Austrotherm
11. Juli 2017
Fassadenelemente formen Ecke
Die Fassadenelemente werden aufgeklebt und dann gestrichen. © Austrotherm

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind eine seit Jahrzehnten verwendete und bewährte Variante der Fassadendämmung. Dennoch halten sich einige Vorurteile standhaft: WDVS-Fassaden fehle es an Gestaltungsmöglichkeiten, sie seien optisch lediglich durch einen kreativen Farbanstrich aufwertbar und besonders bei Sanierungen würde der Charakter des Gebäudes verloren gehen. Dabei gibt es durchaus weitere, optisch ansprechende Lösungen, beispielsweise ein flexibel einsetzbares Designelement des Dämmstoffspezialisten Austrotherm. Zwei Praxisbeispiele verdeutlichen die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.



Austrotherm Designelemente verleihen modernen Objekten außergewöhnliche Akzente und kommen sowohl im Neubau als auch in der Sanierung zum Einsatz. Da sie direkt auf das WDVS geklebt werden, wird das Dämmsystem nicht unterbrochen und Wärmebrücken können erst gar nicht entstehen.


Zum Einsatz kamen die Designelemente zum Beispiel bei einem Wohnhaus in Wien. Hier plante der Architekt den größten Teil der Fassade als Wärmedämmverbundsystem. Vorspringende Fassadenflächen, die punktuelle Akzente setzen, sollten dagegen als vorgehängtes Fassadensystem ausgeführt werden. Unterschiedlich hergestellte Fassadensysteme bringen jedoch insbesondere zwei Nachteile mit sich: Zum einen die organisatorisch aufwendige Koordination der unterschiedlichen Gewerke. Zum anderen die Gewährleistung der normgerechten Ausführung der Anschlüsse. Da bei vorgehängten Fassaden zunächst eine Unterkonstruktion gebaut wird, die dann mit Dämmmaterialen ausgefüllt werden kann, besteht hier darüber hinaus die Gefahr von Wärmebrücken.

Ganz anders verhält es sich bei der Verwendung der Fassadenprofile von Austrotherm. Sie werden bereits im Werk in Größe und Form exakt nach den Vorgaben des Architekten angefertigt und anschließend mit einem detaillierten Verlegeplan auf die Baustelle geliefert. Bei dem Beispiel in Wien war zu diesem Zeitpunkt bereits die WDVS-Fassade inklusive aller benötigten Anschlüsse bis zur Armierungsschicht hergestellt. Gemäß Verlegeplan wurden dann nur noch die Designelemente im Buttering-Floating-Verfahren aufgeklebt. Die Vorteile, die sich daraus ergeben sind nicht nur die einfache Montage, sondern auch die Tatsache, dass die Designelemente eine Einheit mit dem WDVS bilden.  Auch bei der Ausbildung der Außenecken erwies sich das System als vorteilhaft: Es konnten einfach zwei Designelemente mit Hilfe des mitgelieferten Montagematerials aneinandergefügt und so fugenlose, formschöne Ecklösungen geschaffen werden.

Austrotherm Designelemente bestehen aus einem leichten, hochwertigen Hartschaum, dessen Oberfläche werkseitig bereits endbeschichtet und damit witterungsbeständig ist. Da kein Putz aufgebracht werden muss, bieten die Designelemente dem Verarbeiter eine glatte, ebene Fläche, die problemlos in jedem Farbton gestrichen und auch immer wieder gemäß dem dann vorherrschenden Trend überstrichen werden kann. Die Designelemente am Wohnhaus in Wien wurden im ersten und zweiten Obergeschoss in Grün, im Erdgeschoß in Anthrazit gestrichen. Die restliche WDVS-Fassade hingegen erhielt wie geplant einen Endputz.

Austrotherm Fassadenelemente

Die unterschiedlich großen Elemente erzeugen eine Kassetten-Optik. © Austrotherm

Ein weiteres Beispiel für eine moderne WDVS-Fassadengestaltung ist ein Wohnprojekt bestehend aus zwei zehnstöckigen Wohnhäusern, die im Erdgeschoss durch Geschäftsräume verbunden sind. Die beiden Häuser fallen insbesondere durch ihre ausgeprägten architektonischen Elemente auf. Diese Anmutung sollte im Erdgeschoss durch eine außergewöhnliche Fassadengestaltung unterstützt werden. Zum Einsatz kamen Elemente von Austrotherm in verschiedenen Formen und Größen, die durch eine spezielle Anordnung an der Fassade sowie eine unterschiedliche Farbgebung einen so genannten Kassetten-Look erzeugen. Auch hier wurden die Elemente auf ein WDVS geklebt und abschließend mit Silikonharzfarbe in den gewünschten Tönen – die sich im Übrigen auch an den Balkongeländern wiederfinden– gestrichen.

Steckbrief Austrotherm Designelemente


Durch eine freie Farbwahl und Anordnung an der Fassade geben die Fertigelemente von Austrotherm Gebäuden eine klare geometrische Struktur, bieten gleichzeitig aber auch zahlreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können in jeder beliebigen Form sowie in einer maximalen Größe von 1 Meter x 2,5 Meter produziert werden. Sollten größere Flächen an einem Stück gewünscht sein, fügt der Fassadenbauer einfach zwei Elemente nahtlos aneinander. Sonderfertigungen in Form von individuellen Zuschnitten, wie zum Beispiel abgerundete Elemente oder solche, die bereits mit individuellem Schriftzug versehen sind, eröffnen zusätzliche Freiheiten.

Die Designelemente sind aus einem leichten, hochwertigen Hartschaum gefertigt, endbeschichtet und witterungsbeständig. Ihre Mindeststärke liegt bei zwei Zentimeter, größere Dicken sind jedoch ebenfalls umsetzbar.

Quelle: Austrotherm

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