Blogbeiträge von Ronny Meyer

Danke Greta: Es geht ein Ruck durch Deutschland

Vor gut einer Woche, am 2. Mai 2019, hat der Gemeinderat von Konstanz den „Klimanotstand“ in der Stadt ausgerufen. „Konstanz ist damit nach Angaben der Ortsgruppe der Klimaschutzbewegung ‚Fridays for Future‘ die erste Stadt in Deutschland, die einen solchen Schritt geht“, schreibt das online-Portal www.tag24.de.


Was hat ein WDVS mit Altersvorsorge zu tun?

Die Heizölpreise steigen und steigen und steigen. Die 80-Cent-pro-Liter-Marke haben wir Mitte Oktober hinter uns gelassen und wir könnten es noch schaffen, in diesem Oktober die 90 Cent zu überspringen. Vor etwas mehr als 10 Jahren, im Mai 2008, waren wir dort schon mal. Ein Beitrag vom 23. Juni 2008 im STERN gibt diese Zeit recht gut wieder und erinnert zugleich an heute:


"Bauen 4.0" ist auch auf kleinen Baustellen machbar

Die Digitalisierung kann Arbeitsabläufe auch auf kleineren Baustellen optimieren und Handwerksleistungen steigern, sobald alle mitmachen. Der Immobilienmakler könnte künftig zusammen mit dem Energieberater als Betreiber einer zentralen Datencloud für Sanierungsvorhaben den Hut aufhaben – Der Versuch einer Prognose.


"Wüstenplanet": Der Soundtrack zum Klimagipfel in Bonn

Heute beginnt der nächste Klimagipfel – bei uns in Deutschland. Die "UN-Klimakonferenz in Bonn 2017" (United Nations Framework Convention on Climate Change, 23rd Conference of the Parties, #COP23) findet als 23.UN-Klimakonferenz, zugleich als 13. Treffen zum Kyoto-Protokoll sowie als 2. Treffen der Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Paris Agreement (CMA), vom 6. bis 17. November 2017 statt.


Am Südpol nichts Neues – Starten wir jetzt mehr Klimaschutz privat

Können Sie Worte wie "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit" noch hören? Vielen kommen sie schon zu den Ohren raus, zugleich hat dieses unendlich wichtige Thema in den Wochen des Wahlkampfs kaum eine Rolle gespielt. Um so mehr: Schön, dass Sie angefangen haben, diesen Beitrag zu lesen.


Spitze gegen Hitze: Spezialglas, Dämmung und Verschattung

Der Sommer ist da und wir hatten schon im Juni so heiße Tage, wie wir sie eher vom August kennen. Der Klimawandel lässt mal wieder grüßen und das Jahr 2017 hat gute Chancen – wenn es so weiter macht – zum heißesten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1880 zu werden. Genau wie schon 2016, 2015 und 2014 diese zweifelhafte Auszeichnung bekommen hatten. Selbst die außergewöhnlich heftigen Regengüsse der vergangenen Wochen kühlten die Juni-Durchschnittstemperatur nur minimal ab. Der Deutsche Wetterdienst bezeichnet den Juni 2017 als den wärmsten Juni seit zehn Jahren.


WDR-Dämmkritiker Könnes empfiehlt versehentlich Fassadendämmung

WDR-Dämmkritiker Dieter Könnes empfiehlt im WDR versehentlich die Fassadendämmung – und hat es vermutlich nicht einmal gemerkt. Was genau an der Sendung „Servicezeit“ vom 17.03.2017 der Service war, blieb bis 45 Sekunden vor Schluss ein Geheimnis. Es wurden mehrere Jahre alte Interviews und – mangels neuer spektakulärer Brände – altbekannte Brandereignisse erneut gezeigt. Okay: Das kannte man schon. Wo war die Botschaft?


Handeln, nicht klagen

Wer jetzt saniert, bekommt Überblick Beratung, Zuschuss und günstige Kredite – so einfach und so umfassend wie noch nie! Unser Gebäudebestand ist in die Jahre gekommen. Fassaden, an denen der Putz bröckelt, Fenster, die trotz intakter Optik technisch veraltet sind, Heizungen, die über 30 Jahre alt sind und entsprechend ineffizient heizen. Alles keine Seltenheit. Bei manchen Uralt-Dächern hat man schon gehandelt: Wenn‘s reinregnet, fällt das schnell auf und man wird schnell aktiv. Wärme, die rauszieht, fällt dagegen nur einmal im Jahr kurz auf: Beim Blick auf die Heizkostenabrechnung. Für den Rest des Jahres handeln immer noch viel zu viele nach der Devise: Aus den Augen, aus dem Sinn. Dabei ist, vorsichtig geschätzt, jedes zweite Haus ein Sanierungsfall, zumindest in Sachen Energiebedarf. Rund 10 Millionen Wohnhäuser deutschlandweit.


Sanierungshelden gibt es schon viele – und wer Zuschüsse geschickt nutzt, ist auch Finanzierungsheld

Gute Nachrichten, besser gesagt: Gute Sanierungsbeispiele gibt es mittlerweile viele: Die Sanierungskampagne „Die Hauswende“ und die Deutsche Energie-Agentur (dena) suchten im Jahr 2016 „Sanierungshelden“ und ihre Geschichten. Gefunden wurden mehr als 100 außergewöhnliche, witzige und auch sympathische Erinnerungen und Anekdoten rund um die eigene Baustelle.


So leben wir in der Zukunft

Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen eher persönlichen Beitrag. Seit Mitte September bin ich mit meinem Info-Programm „So leben wir in der Zukunft“ unterwegs. Zehn Info-Abende gab es inzwischen, elf weitere folgen jetzt im November (Termine und kostenlose Platzkarten: www.modernisierungsoffensive.com).


Ein Irrtum hält sich hartnäckig – Wie dicht sind gedämmte Häuser?

Wenn es in Häusern schimmelt, kann das viele Ursachen haben – eine aber nicht: die Dämmung! Am 20.06.2016 wühlte die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift „Schimmel im Haus – Deutschland ist dicht“ ihre Leserschaft auf:


Einfach mal so dahingesagt: Das war eine starke Woche für die Energieeffizienz

Die oft klugen und auch für Laien nachvollziehbaren Kommentare und Antworten von Bauprofis auf Pressemeldungen, in denen die so genannten Dämmkritiker mit ihren meist absurden Ansichten und „Erkenntnissen“ zitiert werden, kann kein Mensch mehr zählen.


Ein Verzicht auf Wärmeschutz ist das Gegenteil von Fortschritt

„Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzplan 2050 in Empfang genommen“, ist in einer Pressemitteilung des Bundesbauministeriums vom 19.03.2016 zu lesen.


Winterschlussverkauf beim Heizöl? Guter Anlass zur Sanierung!

Aktuell kostet ein Liter Heizöl im Bundesdurchschnitt weniger als 40 Cent. Wir liegen damit auf dem Niveau von 2004. Beim Gas sieht es ähnlich aus. Und schon stellt sich wieder die spannende Frage: Lohnt sich energieeffizientes Bauen und Modernisieren überhaupt noch?


Handwerkerhymne für den Klimaschutz

Heute beginnt die UN-Klimakonferenz in Paris. Schon jetzt ist klar: Es wird ein hartes Ringen ums Klima. Unsere Botschaft hier im Blog lautet nach wie vor: Mit der energetischen Modernisierung unserer Gebäude können wir die CO2-Emissionen deutlich senken und erheblich zum Klimaschutz beitragen.


Die Dämm-Lüge-Lüge – N3-Sendung „Die Wärmedämmerung“ ist mehr Grusel-Unterhaltung als seriöser Ratgeber

Am 16. November zu später Abendstunde war es mal wieder soweit: NDR-Redakteur Güven Purtul trat zum x-ten Mal an, um erneut die „Wunderwaffe“ (was für eine Wortwahl) für den Klimaschutz, der ohnehin nur ein ehrgeiziges „Öko-Vorzeigeprojekt“ der Bundesregierung sei (aha), zu entschärfen.


Warum sich Energieeffizienz auch bei niedrigem Ölpreis lohnt

„Billiges Öl dämpft Lust auf Sanierung“ titelte Journalist Richard Haimann Anfang September in der „Welt“. Tatsächlich stellt sich nach dem Lesen eine gewisse Unlust ein. Nicht, weil der Heizölpreis vom unverschämt hohen, viele Menschen extrem belastenden Preis von fast einem Euro pro Liter auf „bodenlose“ 60 Cent gefallen ist und sich damit Energiesparen angeblich nicht mehr lohnen würde. Sondern, weil Haimann – wie schon in all seinen dämmkritischen Artikel zuvor – Unwahrheiten auftischt, Wissenswertes auslässt und Zusammenhänge verwischt. Im Klartext: Ich habe eigentlich keine Lust mehr, solche Artikel Jahr für Jahr lesen zu müssen.


Der Papst, die Franzosen und Reinhard Mey

Mitte Juni dieses Jahres hat Papst Franziskus im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris eine Enzyklika („ermahnendes Rundschreiben“) veröffentlicht, in der er den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Erde verurteilt und zur Umkehr auffordert.


WELT im Wertewandel: Die Dämm-Kritiker haben das Rechnen entdeckt!

Das Wichtigste vorneweg: Das Ende der seit Jahren anhaltenden Negativ-Presse zum Thema „Dämmung“ ist offenbar eingeläutet. Der bisher eher dämmkritische WELT-Redakteur Michael Fabricius hat erkannt, dass Pauschalaussagen gegen die Dämmung wenig bis keine Substanz haben und am 10. April 2015 in seinem Beitrag „Ölpreis-Absturz macht Wärmedämmung absurd“ mit einem der größten Energiespar-Irrtümer aufgeräumt: Dass Dämmung generell unwirtschaftlich sei. Richtig ist, dass sich eine Wärmedämmung nur dann nicht rechnet, wenn Heizöl und Gas immer billiger werden. So kommt Fabricius in der WELT zum Ergebnis, dass sich eine Fassadendämmung ab einem Heizölpreis unter 70 Cent pro Liter nicht lohnt. Ist der Preis höher, lohnt sie sich aber sehr wohl.


Der Blog-Rock vom Hot-Dog

Von Flensburg bis Passau, von Aachen bis Cottbus sind ungezählte Medien in den Protestchor gegen das Dämmen unserer Häuser eingestimmt. Wie einst manch wütender Liedermacher mit seiner Gitarre gegen den Kalten Krieg gesungen hatte, schlagen die Dämmkritiker mit ihrer Computertastatur harte Töne gegen warme Wände an.


Mit Rückgrat

Interviews gehören zu den anspruchsvollsten journalistischen Disziplinen – für die Interviewer ebenso wie für die Interviewten. Es geht um einen öffentlichen Dialog zwischen zwei Menschen, der wegen dieser Dialog-Form oft etwas Vertrautes hat. Die Bandbreite spannt sich vom neugierigen Befragen bis zum aggressiven Verhör.


Titelgeschichte im SPIEGEL: falsche Berechnungen, falsche Schlussfolgerungen

Der SPIEGEL vom 01.12.2014 mit dem Titel “Die Volksverdämmung: Wie Mieter und Hauseigentümer um Milliarden betrogen werden” liefert auf seinen 8 Seiten keinen einzigen Hinweis darauf, dass der Titel stimmt. Im Gegenteil:


Kritik an der Dämmkritik: Mit Übertreibung und Suggestivfragen zum Skandal, der keiner ist

Dass das Thema „Wärmedämmung“ einmal spannend wie ein Krimi werden würde, hatte ich bisher nicht für möglich gehalten. Doch seit einiger Zeit häufen sich Berichte auch in seriösen Medien, die Unglaubliches ans Tageslicht befördern:


Die lieben Kollegen

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gibt es eine Rubrik mit dem Titel „Die lieben Kollegen“. Auf amüsante Weise wird dort regelmäßig aufgelistet, was die lieben Journalisten-Kollegen vorige Woche so verzapft haben, wer bei wem abgekupfert hat, wer manche Halbwahrheit noch ein wenig mehr verdreht oder wichtige Aspekte einfach unterschlagen hat.


Nebenkriegsschauplatz

„Nenne eine Lüge eine ,Lüge‘, wenn es eine Lüge ist“ –- das sagt Tilo Jung vom Online-Portal krautreporter.de. Die Krautreporter stehen für neutralen Journalismus, unabhängig von Verlagshäusern und so auch unabhängig von Anzeigen-Auftraggebern.


Das große FAZ-Eigentor

Mit 19 oder 20 hatte ich mal die Idee, mich mit grauem Hausmeisterkittel und Werkzeugkoffer verkleidet, ohne Eintrittskarte am ahnungslosen Sicherheitsposten (neudeutsch: "Security") vorbei durch den Hintereingang in ein Rockkonzert hineinzumogeln.


„Der große Wackel-Ruck“

Der Spruch von den „vielen Köchen, die den Brei verderben“ hat sicherlich seinen Funken Wahrheit, doch wer echte Meilensteine in die Geschichte der Menschheit hineinbetonieren möchte, der schafft es nicht allein.


Wärmedämmung: Mathematik ist nicht diskutierbar

Und täglich grüßt das Murmeltier. Nun ist also auch die FAZ am vorigen Wochenende auf den Wir-machen-Fassadendämmung-runter-Zug aufgesprungen, nachdem sich Anfang Januar das ARD-Magazin MONITOR an derselben Thematik abgearbeitet hatte (und zuvor das ZDF) und sich allesamt bei Licht betrachtet damit keinen Gefallen taten.


Häuser gehen nicht in Rente

Die meisten Menschen gehen im Alter zwischen 60 und 65 in den wohlverdienten Ruhestand. Aktuell sind dies die Jahrgänge 1948 bis 1953, die jetzt ihren Alltag umbauen. Bei vielen stehen „Gesundheit“ und „Fitness“, „Freizeit“ und „sich wohlfühlen“ auf der To-Do-Liste ganz oben


Effizient Sanieren: „sehr ermutigend“

Zwischenzeitlich hatte also Franz-Peter Tebartz-van Elst, der schon den Beinamen „Prass-Prediger“ verliehen bekommen hat, eine Privataudienz beim Papst bekommen. Diese Begegnung nannte er – wie man lesen konnte –  „sehr ermutigend“.


Leichter als viele glauben: 70er-Jahre-Energieschleudern auf Sparkurs bringen

Manchmal begreife ich die Diskussion über die energetische Gebäudemodernisierung nicht. Wir machen rum, als ob wir das erste Mal mit Dämmung und Lüftungsanlagen konfrontiert würden. Wir diskutieren Pro und Contra, obwohl es eigentlich nichts zu diskutieren gibt.


Unnötige Sorgenfalten und überflüssige Polemik

Lange haben wir nichts mehr über brennende Fassaden gehört. Nachdem in der ARD die x-te Wiederholung mit dem Titel “Wahnsinn Wärmedämmung” lief, in der zu Bildern von brennenden Fassaden dringend vor Wärmedämmverbundsystemen gewarnt wurde, scheint das Interesse an solchen “Reportagen” offenbar nicht mehr besonders groß zu sein.


Lieber warm und trocken als zugig, feucht und schimmelig

Der Sommer ist jetzt endlich da und wenn wir demnächst wieder häufiger gut gelaunt im Biergarten sitzen, dann gehört zur ausgelassenen Stimmung eigentlich immer dazu, dass man so manchen markigen Spruch zum besten gibt. Ein besonderer Jux ist es in solch geselliger Runde, wenn einer den ersten „lieber-als“-Spruch bringt.


Es gibt keine „atmenden Wände“ – „atmende Fenster“ schon

Oft gehört: „Wenn eine Polystyrol-Dämmplatte an einer Hauswand angebracht wird, dann kann die Wand nicht mehr atmen. Und das ist schlecht fürs Raumklima.“ Das klingt irgendwie logisch und ist so ziemlich der am weitesten verbreitete Irrtum rund ums energiesparende Bauen und Modernisieren.


Energieberatung lohnt sich

Etwa die Hälfte der deutschen Wohnhäuser haben einen viel zu hohen Energieverbrauch. In Zahlen ausgedrückt: rund neun bis zehn Millionen Gebäude. Man kann in einer x-beliebigen Stadt in ein x-beliebiges Stadtviertel gehen:


Wärmedämmverbundsysteme sind kein Sondermüll

Als Antwort auf meinen Beitrag „Der Wahnsinns-Journalismus geht weiter“ gab es einige interessante Kommentare. Zunächst mal dafür ein dickes DANKESCHÖN. Was wir dringend brauchen, ist eine (sachliche) Diskussion zum Thema „Wärmedämmung“ oder besser noch zum Thema „Ganzheitliche Modernisierung“.


Der Wahnsinns-Journalismus geht weiter

Die Bildzeitung steht als Synonym für Krawall-Schagzeilen und die meisten Menschen schmunzeln sehr oft darüber, wenn mal wieder eine Bild-Titelseite unsere volle Aufmerksamkeit bekommt, weil sie einfach sehr gut gemacht ist.


Gedämmte Wände können nicht schimmeln

Vorab: Es ist nicht möglich, dass gedämmte Wände schimmeln. Die Begründung dafür ist so leicht zu verstehen, dass man nicht mal Ahnung von Bauphysik zu haben braucht. Also: Damit Schimmel entstehen und wachsen kann, braucht es Feuchtigkeit.


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