Ronny Meyer

Ronny Meyer

Dipl.-Ing. Ronny Meyer ist Energiespar-Experte: Seine insgesamt 17 Fachbücher sind teilweise in 6 Sprachen übersetzt worden, mit seinen Energiespar-TV-Bauprojekten hat er Bekanntheit erlangt. Meyer hält Bauphysik-Schulungen und ist mit seiner Energiespar-Show unterwegs. Mission: “Die sicherste Aktie ist unser Zuhause - wie man sich mit eingesparten Energiekosten ein kleines Vermögen aufbauen kann“. Er war Mitarbeiter bei der Hessischen Energiespar-Aktion. 2013 startet seine neue Reihe "Crash-Kurse Energiesparen – 3 x 45 Min. voll auf den Punkt."

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Können Sie Worte wie "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit" noch hören? Vielen kommen sie schon zu den Ohren raus, zugleich hat dieses unendlich wichtige Thema in den Wochen des Wahlkampfs kaum eine Rolle gespielt. Um so mehr: Schön, dass Sie angefangen haben, diesen Beitrag zu lesen. "Wir haben die Erde von unseren Kindern ..." Die meisten Menschen winken ab. Wir werden beim Diesel-Abgasskandal zwar hellhörig – aber nicht aktiv. Beim Eier-Skandal vor sieben Wochen sind wir ganz kurz in Panik geraten. Immerhin! Erinnern Sie sich, dass die Medien kurz zuvor gemeldet hatten, dass sich ein riesiger Eisberg durch einen Riss von der Antarktis gelöst hat und nun nach Norden in wärmere Gewässer treibt und vermutlich in zwei bis drei Jahren vollständig geschmolzen sein wird? Das wurde nicht zum Stadtgespräch. Ein Eisberg, der schmilzt? Nichts Neues! Es ist schon ein Kreuz mit Klimawandel und Klimaschutz. Ein eher langweiliges Thema. Tatsächlich ist der Klimawandel aber ein ganz realer Thriller – und wir sind mittendrin. Das schrieb zumindest kürzlich der amerikanische Journalist David Wallace-Wells im New York Magazin. Unter der Überschrift "Die unbewohnbare Erde" erläuterte er die Kettenreaktion, die auf Grundlage des Klimawandels längst abläuft: "Es wird viel häufiger Stürme geben, die so stark sein werden, dass wir neue Kategorien zu ihrer Beschreibung erfinden müssen." Die Bilder dazu kommen derzeit schon aus der Karibik. Die deutsche Übersetzung ("Der Planet schlägt zurück") hat das Magazin "der Freitag" veröffentlicht (https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-planet-schlaegt-zurueck ). Dieser Beitrag wurde im Netz erwartungsgemäß kontrovers diskutiert. Etwa hier: https://www.piqd.de/klimawandel/klimawandel-ein-worst-case-szenario Autorin Daniela Becker: "Wenn man sachlich über das Thema schreibt – obwohl die Bedrohungslage wirklich erheblich ist – dann interessieren sich deutlich weniger Menschen dafür (wenn überhaupt). Ich glaube, es war der SZ-Redakteur Alex Rühle, der vor Jahren mal sinngemäß geschrieben hat: ,Was sollen die Klimawissenschaftler machen, um Gehör zu finden: Sich mit Benzin überschütten und vor der UN in Brand stecken?‘" Rückblick: Die Weltgemeinschaft hatte im Dezember 2015 über alle erdenklichen Grenzen hinweg bei der Weltklimakonferenz in Paris beschlossen, gemeinsam dem Klimawandel entgegenzutreten. "Die Vereinbarung wird auf der ganzen Welt gefeiert", schrieb damals die Süddeutsche Zeitung. Seitdem sind fast zwei Jahre vergangen und es wird wohl noch etwas dauern, bis alle Entscheider aus Politik und Wirtschaft mit ihren unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen eine gemeinsame, wirkungsvolle Richtung festgelegt haben. Bei uns in Deutschland ist ein Agieren für den Klimaschutz seit dem vergangenen Sonntag sicherlich nicht einfacher geworden – ohnehin ist der Schutz der Erde eine globale Aufgabe. Es gibt noch eine andere Komponente: Damit aus dem Klimaschutz-Abkommen mehr wird als nur 31 Seiten bedrucktes Papier, müssen wir alle, die Bürgerinnen und Bürger, zum Zeitpunkt X dort aktiv in den Prozess eingebunden sein. Oder mit anderen Worten: Wir müssen früher oder später unsere Gewohnheiten ändern. Stichworte sind: Wohnen, Ernährung und Mobilität. Niemand wird etwas dagegen haben, wenn wir den Zeitpunkt X nach vorn ziehen und jeder einzelne die Sache selbst in die Hand nimmt. Jeder kann schon heute sein ganz privates Mosaiksteinchen zum Klimaschutz definieren, entwickeln und in die Tat umsetzen. Das ist ja auch der Charme an dieser Aufgabe. Also, packen wir‘s an. Inspiration hierzu gibt es reichhaltig, etwa unter http://www.2000watt.ch/die-2000-watt-gesellschaft/ https://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Town
Der Sommer ist da und wir hatten schon im Juni so heiße Tage, wie wir sie eher vom August kennen. Der Klimawandel lässt mal wieder grüßen und das Jahr 2017 hat gute Chancen – wenn es so weiter macht – zum heißesten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1880 zu werden. Genau wie schon 2016, 2015 und 2014 diese zweifelhafte Auszeichnung bekommen hatten. Selbst die außergewöhnlich heftigen Regengüsse der vergangenen Wochen kühlten die Juni-Durchschnittstemperatur nur minimal ab. Der Deutsche Wetterdienst bezeichnet den Juni 2017 als den wärmsten Juni seit zehn Jahren. mehr
WDR-Dämmkritiker Dieter Könnes empfiehlt im WDR versehentlich die Fassadendämmung – und hat es vermutlich nicht einmal gemerkt. Was genau an der Sendung „Servicezeit“ vom 17.03.2017 der Service war, blieb bis 45 Sekunden vor Schluss ein Geheimnis. Es wurden mehrere Jahre alte Interviews und – mangels neuer spektakulärer Brände – altbekannte Brandereignisse erneut gezeigt. Okay: Das kannte man schon. Wo war die Botschaft? mehr
Wer jetzt saniert, bekommt Überblick Beratung, Zuschuss und günstige Kredite – so einfach und so umfassend wie noch nie! Unser Gebäudebestand ist in die Jahre gekommen. Fassaden, an denen der Putz bröckelt, Fenster, die trotz intakter Optik technisch veraltet sind, Heizungen, die über 30 Jahre alt sind und entsprechend ineffizient heizen. Alles keine Seltenheit. Bei manchen Uralt-Dächern hat man schon gehandelt: Wenn‘s reinregnet, fällt das schnell auf und man wird schnell aktiv. Wärme, die rauszieht, fällt dagegen nur einmal im Jahr kurz auf: Beim Blick auf die Heizkostenabrechnung. Für den Rest des Jahres handeln immer noch viel zu viele nach der Devise: Aus den Augen, aus dem Sinn. Dabei ist, vorsichtig geschätzt, jedes zweite Haus ein Sanierungsfall, zumindest in Sachen Energiebedarf. Rund 10 Millionen Wohnhäuser deutschlandweit. mehr
Gute Nachrichten, besser gesagt: Gute Sanierungsbeispiele gibt es mittlerweile viele: Die Sanierungskampagne „Die Hauswende“ und die Deutsche Energie-Agentur (dena) suchten im Jahr 2016 „Sanierungshelden“ und ihre Geschichten. Gefunden wurden mehr
Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen eher persönlichen Beitrag. Seit Mitte September bin ich mit meinem Info-Programm „So leben wir in der Zukunft“ unterwegs. Zehn Info-Abende gab es inzwischen, elf weitere folgen jetzt im November mehr
Wenn es in Häusern schimmelt, kann das viele Ursachen haben – eine aber nicht: die Dämmung! Am 20.06.2016 wühlte die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift „Schimmel im Haus – Deutschland ist dicht“ ihre Leserschaft auf: mehr

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